Nachrufe

(Foto: Joachim Schamriß)

Erwin Probst
(1929 – 2020)

Die Altstadtfreunde trauern um ihr langjähriges Mitglied
Archivoberamtsrat Johann Erwin Maria Probst
(Würzburg 29.12.1929 – 07.11.2020 Westgellersen)

Erwin Probst war von 1959 bis 1992 im Thurn und Taxis-Zentralarchiv in Regensburg tätig, wo er Generationen von Forscherinnen und Forschern mit Rat und Tat und fränkischer Herzlichkeit zur Seite stand. Sozusagen unter ihm waren Altstadtfreunde-Urmitglied Prof. Dr. Max Piendl und Dr. Martin Dallmeier Archivdirektoren. Als langjähriger Kirchenpfleger von St. Emmeram in Regensburg erwarb er sich um die Sanierung der ehem. Klosterkirche große Verdienste, für die er im Jahr 2000 mit der Emmeram-Verdiensturkunde ausgezeichnet wurde. Erwin Probst gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern des Vereins der Freunde von St. Emmeram, dessen Ehrenmitglied er wurde. Bei den Altstadtfreunden war so lange Mitglied, dass sein Beitrittsdatum schon gar nicht mehr nachweisbar ist.

Die Legende:
Fred Strohmaier ist tot.
(1930-2020)


(Foto: altrofoto.de)

Fred Strohmaier war Erster Vorsitzender der Altstadtfreunde Regensburg von 1993 bis 1996. Schon vorher arbeitete er aktiv in unserer Vereinigung mit, u. a. als Beisitzer, dann wieder nach seiner Vorstandszeit von 1996 bis 2003. Er war der Gründer der legendären Atlantis-Buchhandlung in der Wahlenstraße,  die er sage uns schreibe 55 Jahre zur „rettende(n) und magische(n) Insel für die Lesenden und Schreibenden “ (Marianne Sperb in der MZ vom 18./19. April 2020) machte, sowie Gründer des „Regensburger Kulturparlaments“.
„Die Literatur, sie war für mich das wichtigste Lebenselixier“, hat er einmal gesagt. 

In der Nacht zum Freitag, den 17. April 2020, ist er – fast 90jährig – von uns gegangen.
Wir trauern um einen unserer Vorsitzenden und unvergessenen Altstadtfreund.

⇒ Nachruf in der MZ vom 18./19. April 2020



(www.altrofoto.de)

Die Altstadtfreunde trauern
um unser Mitglied, den Künstler, Querdenker und Regensburg-Liebhaber,  den Mitbegründer des Bürgerfestes in Regensburg, den Initiator des „Festes im Fluss“, einen der Retter des „Velodroms“, den umtriebigen, langjährigen SPD-Stadtrat, den Kulturpreisträger der Stadt Regensburg 2018 für sein Lebenswerk, der erst 2019 mit der Retrospektive „Klaviatur des Lebens“ in der Galerie Leerer Beutel für sein künstlerisches Schaffen gewürdigt wurde:

Klaus Caspers
(1940 – 2020)

⇒ Nachruf in der MZ vom 15.04.2020


Trauer um
den legendären WOCHE-Redakteur
Günter Schießl

Die Altstadtfreunde trauern um einen unermüdlichen, geistreich-witzigen Vertreter der Regensburger Erinnerungskultur. Harald Raab ehrt das Vermächtnis des manchmal recht eigenwilligen Erinnerers in einem Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 12. Dezember 2019:

⇒ MZ vom 12.12.2019: Günter Schießl – der Erinnerer ist tot


Die Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg e. V.
trauert um ihren langjährigen 2. Vorsitzenden

Univ.-Prof. em. Dr. Herbert E. Brekle
11. Juni 1935 – 6. Mai 2018

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.


Verleger Bernhard Bosse
(+ 08. November 2016)

Foto: Dr. Juan Martin Koch
Foto: Dr. Juan Martin Koch

Interview mit Bernhard Bosse:

Todesanzeige in der MZ vom 15. November 2016Todesanzeige in der MZ vom 15. November 2016


Bezirksheimatpfleger Dr. Adolf Eichenseer
(+ 20. November 2015)

Nachruf von Prof. em. Dr. Herbert Brekle:

Unser Mitglied Dr. Adolf Eichenseer, der Oberpfälzer Bezirksheimatpfleger, ist am 20. November 2015 gestorben. Die Vereinigung der Regensburger Altstadtfreunde trauert mit seiner Frau Erika und der ganzen Familie. Adolf Eichenseer hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten um die Entwicklung eines weiten Spektrums der Oberpfalz in hohem Maße verdient gemacht.

Portrait von Dr. Adolf Eichenseer zum 80. Geburtstag
(TV Aktuell vom 09. Dezember 2014)

Dr.Adolf Eichenseer


Dipl.-Ing. Architekt Karl Schmid 
(+ 17. November 2015)

Karl Schmid



Nachruf von Baudirektor a. D. Günter Gebauer:

Neben seinen vielen stadtbildprägenden Bauten bleibt für uns die Erinnerung an seinen hartnäckigen Einsatz für das Karavan-Relief am Neupfarrplatz. Bei den Ausgrabungen um die Neupfarrkirche kamen Reste der Synagoge ans Tageslicht, die dis dahin unter der Kirche vermutet wurden. Für die Altstadtfreunde gab es keinen Zweifel, dass diese historisch bedeutsamen Relikte erhalten werden müssen. Anlässlich einer Exkursion zum Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg mit der „Straße der Menschenrechte“ von Dani Karavan war die Verbindung zu den Regensburger Funden schnell hergestellt. Bei der Rückfahrt im Bus zeichnete Karl Schmid bereits Säulen.
Zusammen mit Hans Rosengold und Walter Zacharias – beide ebenfalls langjährige Mitglieder der Altstadtfreunde – war man sich schnell einig, wer das Denkmal für die Synagoge gestalten sollte. Karl Schmid konnte, hartnäckig wie er war, Dani Karavan für das Projekt gewinnen und erreichte, dass die Stadt den Auftrag dazu erteilte.
Von einer Mitfinanzierung konnte er auch seine rotarischen Freunde überzeugen, die Altstadtfreunde beteiligten ebenfalls sich mit einem namhaften Beitrag. Auch wenn das Denkmal heute ganz selbstverständlich ein Teil der Regensburger Geschichte ist, bleibt es für uns mit dem Namen Karl Schmid verbunden.

Nachruf in der Mittelbayerischen Zeitung vom 04. Dezember 2015